RFID-Tags „entplastifizieren“?
Die RFID-Technologie hat sich rasant entwickelt und ist in vielen Bereichen wie Einzelhandel, Buchhandel, Industrie, Logistik und Lagerhaltung etabliert. Laut einer Studie des AIoT Star Map Research Institute werden die weltweiten Lieferungen von UHF-RFID-Tags im Jahr 2023 voraussichtlich 39 Milliarden erreichen. Der Markt befindet sich in einer schnellen Entwicklung mit einem jährlichen Wachstum von 20 %. Angesichts dieser rasanten Entwicklung entscheiden sich immer mehr Endkunden für RFID-Tags. Da RFID-Tags jedoch zunehmend von Endkunden verstanden werden, fallen jährlich zig Milliarden RFID-Tags als Verbrauchsmaterial an, was eine erhebliche Umweltbelastung darstellt. Daher stellt sich die Frage: Sind RFID-Tags umweltfreundlich und biologisch abbaubar?
- Ein neuer Typ von entplastifiziertem RFID-Tag wurde geboren
① Umweltfreundliches PapierRFID-Tags:
Dieses RFID-Etikett auf Papierbasis ersetzt das PET-basierte Etikett und löst damit das Umweltproblem grundlegend. Die Herstellung von RFID-Tags auf Papierbasis ist ausgereift. Eine breite Palette von Etiketten ist als Schüttgut erhältlich (Trockeneinlage, Nasseinlage, Etikett, Tag).
② Vollständig abbaubare und recycelbare RFID-Tag-Produkte:
③ ECO™ von Stora Enso:
Automatische Rückverfolgbarkeit und Manipulationssicherheit verpackter Produkte entlang der gesamten Lieferkette sind möglich. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von RFID-Tags auf Papieretiketten aus 100 % Holzfasern. Dies bietet nachhaltig orientierten B2B- und B2C-Unternehmen eine geringere CO₂-Bilanz als herkömmliche Kunststoffetiketten. Durch die Kombination von RFID mit Papieretiketten wird der Herstellungsprozess flexibler, was Kosteneffizienz, Leistung und Zuverlässigkeit verbessert, ohne Kompromisse einzugehen. Die ECO-Etiketten sind zusammen mit Papier und Karton recycelbar und somit umweltfreundlicher, kostengünstiger und leitfähiger als Graphen- oder Silberantennen. Die Technologie wird derzeit in mehreren branchenübergreifenden Kooperationsprojekten eingesetzt.
2. RFID-Tags können biologisch abbaubar und innovativ auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung sein.
① Schmierdruck:
Bedrucken von Papier mit Silberpaste, Kupferpaste, Graphen, Polymeren und anderen leitfähigen Pasten.
② Kombinierte Faust aus Stanzen und Laserschneiden
Bei dieser Technologie wird die Aluminiumantenne direkt auf den Papierträger aufgebracht, ohne dass Klebstoffe oder Bindemittel zum Einsatz kommen. Dadurch sind die Einlage und die Etiketten dieser Antenne vollständig plastikfrei. Wenn die Etiketten zusammen mit Karton oder Papier recycelt werden, zersetzen sie sich, und die Papierfasern können wiederverwertet werden.
3. Abbaubare RFID-Tags und integrierte Sicherheitsfunktionen sind der zukünftige Standard
Obwohl abbaubare, nachhaltige Entwicklung gesellschaftlich anerkannt ist, handelt es sich bei RFID-Tags letztendlich um elektronische Bauteile, die in vielen Anwendungsbereichen Witterungsbeständigkeit, Stabilität und Zuverlässigkeit erfordern. PET ist bekanntlich ein sehr stabiles und sicheres Isoliermaterial, weshalb in vielen Fällen neben der Abbaubarkeit vor allem die Sicherheit im Vordergrund steht. Daher kann PET als RFID-Tag-Material nicht gänzlich verworfen werden.
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2024











