In der Getränkeindustrie haben intelligente Etiketten, die die Rückverfolgbarkeit gewährleisten, sie zu einer beliebten Verpackungslösung gemacht. Einige Experten weisen darauf hin, dass Studien zeigen, dass Verbraucher tendenziell mehr für Produkte ausgeben, bei denen die Herkunft der Zutaten angegeben ist.
Ein Bericht von Mordor Intelligence mit dem Titel „Markt für intelligente Etiketten – Wachstum, Trends, Auswirkungen von COVID-19 und Prognose (2023–2028)“ hebt das wachsende Interesse von E-Commerce-Plattformen an sicheren und rückverfolgbaren Lebensmitteln hervor. Der Bericht zitiert eine IBM-Studie, der zufolge 71 Prozent der Verbraucher bereit sind, „durchschnittlich 37 Prozent mehr für Unternehmen zu zahlen, die vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit bieten“.
Darüber hinaus heißt es in dem Bericht,RFIDintelligente Etikettensind in der Lage, rauen klimatischen Bedingungen während Transport, Lagerung und Gebrauch standzuhalten.
QR-Codes auf Etiketten bieten Getränkeherstellern vielfältige Möglichkeiten. Experten betonen, dass ihre Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit bei den Verbrauchern gut ankommen.
„In Kombination mit der Product Cloud können sie Getränkeherstellern helfen, alle Ereignisse im Zusammenhang mit einem einzelnen Produkt während seines gesamten Lebenszyklus zu verfolgen, zu verwalten und zu speichern. Diese durchgängige Vernetzung ermöglicht es Marken, die Herkunft ihrer Produkte oder deren Auswirkungen auf den CO₂-Fußabdruck transparent darzustellen und so das Kundenerlebnis zu bereichern.“
Produktsicherheitsmaßnahmen für intelligente Etiketten steigern ebenfalls die Nachfrage von Getränkeherstellern. Experten sind der Ansicht, dass Markenschutz ein entscheidender Faktor ist, insbesondere bei Konsumgütern.
„Der Fokus auf Produktauthentifizierung steht in direktem Zusammenhang mit dringend benötigten Sicherheitsvorkehrungen für das allgemeine Wohlbefinden der Verbraucher. Die Integration von NFC-Tags auf der Rückseite von Etiketten ermöglicht nahtlose Interaktionen. Dies schafft einen höheren Markenschutz und stärkt die Kundenbindung zur Marke.“
Und wenn jedes Getränk eine eindeutige digitale Kennung hat, lässt sich leichter nachvollziehen, ob ein Produkt zurückgerufen werden muss.
Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) können auch mit Smart Tags verwendet werden, was laut Experten sowohl für Marken als auch für Verbraucher „spannend“ ist.
„Neben Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten bietet die Konvergenz dieser Technologien interaktive Produktinformationen, unterstützt Kunden bei fundierten Kaufentscheidungen, hilft Marken bei der Optimierung ihrer Kundenbindungsprogramme und trägt letztendlich zur Steigerung der Kundenbindung bei. Die Kombination aus intelligenten Etiketten und AR/VR wird letztendlich ein intensiveres Kundenerlebnis ermöglichen und die Art und Weise, wie wir Getränke erleben, verändern.“
Laut einem Bericht von Mordor Intelligence spielen intelligente Etiketten „eine entscheidende Rolle im Marketing und in der Werbung für Konsumgüter“. Mordor Intelligence merkt an, dass diese Etiketten Produktinformationen liefern und auch das Kaufverhalten der Verbraucher analysieren können.
„Kostensenkungsmaßnahmen der Hersteller in der Lieferkette, um sich den jüngsten Effizienzniveaus anzunähern, sind ein Schlüsselfaktor für die steigende Nachfrage und die aggressive Einführung dieser Lösungen, wodurch ein Wettbewerbsvorteil in einzelnen Endverbraucherbranchen erzielt wird“, heißt es in dem Bericht.
Experten sehen in der Nahfeldkommunikation (NFC) eine weitere Technologie, die in Verbindung mit Smart Tags eingesetzt werden könnte. „NFC ist beispielsweise bei Smartphones die erste Wahl für Marken, die ihren Kunden eine direkte Interaktion mit ihren Produkten ermöglichen möchten. Da mittlerweile fast alle Smartphones diese Technologie unterstützen, nutzen Verbraucher sie zunehmend auch für kontaktloses Bezahlen.“
Experten zufolge ermöglicht die Radiofrequenzidentifikation (RFID) Einzelhändlern und Marken dank ihrer Eins-zu-Viele-Funktionalität, „Hunderte von Artikeln in Sekundenschnelle zu erfassen“. Dies verbessert die Transparenz des Lagerbestands, der digitalisiert und zur Optimierung des Omnichannel-Shoppings genutzt werden kann.
„Dies kann Marken und Einzelhändlern helfen, eine Bestandsgenauigkeit von 99 Prozent zu erreichen, den Arbeitsaufwand zu reduzieren, Fehlbestände zu minimieren und den Umsatz zu steigern“, erklärten die Experten.
Wir blicken voraus auf das, was als Nächstes kommt fürRFIDExperten stellten fest, dass die Technologie intelligenter Etiketten im Getränkemarkt zunehmend zur Kundeninteraktion vor dem Kauf, für Click-to-Pay-Anwendungen und zur Zusammenarbeit nach dem Kauf eingesetzt wird. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören beispielsweise Schulungen, zukünftige Prämien oder Gutscheine, Kundenbindungsprogramme und zertifizierter Markenschutz.
Die Zukunft vonRFIDIntelligente Etikettentechnologie ist faszinierend und eröffnet unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Der Getränkemarkt steht vor einer spannenden Zukunft, in der Verbraucher Nachhaltigkeit priorisieren und ihnen Produkte anbieten, die diese Initiativen optimal unterstützen und so eine Kreislaufwirtschaft fördern – was wiederum die Verbreitung von Technologien wie NFC beschleunigen wird.
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2023








