RFID-Asset-Management-System Dies umfasst Vorgänge wie Hinzufügen, Übertragen, Stilllegen, Verschrotten, Reparieren und Inventarisieren von Anlagen und deckt den gesamten Prozess der Anlagenbeschaffung, -inbetriebnahme und -verschrottung ab. RFID-Anlagenmanagement kann die Anlageninventur beschleunigen und vereinfachen sowie das Managementniveau und die Effizienz verbessern.
Die Harvard Medical School (HMS) berichtete, dass die Inventurzeit ihrer 4300 Vermögenswerte um 75 % reduziert werden konnte. Gleichzeitig hat sie nun einen besseren Überblick über den Standort wertvoller Vermögenswerte und kann diese bei staatlichen Prüfungen leichter auffinden.
Die Harvard Medical School besitzt rund 4300 hochwertige Anlagen in ihrem Gesamtvermögen von 15000 Anlagen, darunter Server, Inkubatoren, medizinische Gefrierschränke, Zentrifugen, Mikroskope und Thermozirkulatoren für die DNA-Forschung.
Zu den Vorteilen des RFID-Managements gehört eine präzisere und effizientere Bestandsaufnahme. Dadurch müssen ROM- und Anlagenmanager ihre Bestandsrecherche nicht unterbrechen. Der eigentliche Bestandsaufnahmeprozess ist zudem weniger aufwändig als manuell. Ein weiterer Vorteil ist, dass Lesegeräte RFID-Tags im Geigerzählermodus durchsuchen können, um verlorene Anlagen zu lokalisieren.
Neben der Harvard Medical School (HMS) wird das RFID-System derzeit auch an der Harvard University (FAS), der School of Engineering and Applied Sciences (SEAR) und dem Wyss Institute eingesetzt bzw. befindet sich in der Einführungsphase. Laut Diqiaggio hat das Wyss Institute die RFID-Kennzeichnung aller älteren Anlagen abgeschlossen, während FAS und SEA mittlerweile rund 8.000 Anlagen mit RFID-Chips versehen haben. Die vier Universitäten verfügen über etwa 100 Gebäude, die jeweils Anlagen beherbergen.
Veröffentlichungsdatum: 10. März 2023











