Zusammenfassung: Die Anwendung der UHF-RFID-Sensorik kann zur Realisierung eines intelligenten Blutmanagements beitragen.
Blut kann zahlreiche medizinische Probleme lösen. Sind Blutentnahme und -lagerung jedoch nicht standardisiert, kann Blut zu einem Übertragungsweg für verschiedene Krankheiten werden. Zudem fallen bei der Blutverwaltung oft große Datenmengen an, was die Verantwortlichen vor schwierige Herausforderungen stellt. Der Einsatz von UHF-RFID-Sensorik kann hier zu einer intelligenten Blutverwaltung beitragen.
1. Anwendung eines RFID-Blutmanagementsystems
1.1 RFID-Blutentnahmemanagement
Ein RFID-Handgerät scannt die RFID-Informationen im Barcode der Blutspendekarte. Es erfasst den Namen des Blutspenders sowie Beginn und Ende der Blutentnahme. Dadurch wird die unklare Verantwortlichkeit im Blutmanagement beseitigt. Nach der Blutentnahme werden Name, Geschlecht, Blutgruppe, ID-Nummer und weitere Informationen des Spenders auf dem RFID-Chip der noch nicht bezahlten Blutspendekarte gespeichert. Dies beschleunigt die Überprüfung der Spenderdaten und schützt vor Fälschungen von Blutspendekarten.
1.2 RFID-Blutaufbereitungsmanagement
Das Blut wird chargenweise in die Software importiert. Die Testperson veröffentlicht das Testergebnis. Bei einem positiven Testergebnis ändert sich der Status des entsprechenden Blutetiketts auf „Einlagerung ausstehend“, und das Blut kann eingelagert werden. Fällt der Test fehl, ändert sich der Etikettenstatus auf „Nicht geeignet“, und das System erfasst die Verwerfungsinformationen und den Verwerfungsgrund, um die weitere Nachverfolgung des Blutes vorzubereiten.
1.3 RFID-Bluttestmanagement
Die Zubereitungszeit und die Art der Blutzubereitung wurden durch Scannen der Identifikationskarte und des Blutbeutels mittels RFID-Antenne erfasst. Nach der Blutzubereitung wurde dieRFID-BlutbeutelDas Etikett wird bedruckt. RFID-Blutbeuteletiketten erfassen die Blutspendenummer, die Blutgruppe, das Blutvolumen und andere grundlegende Blutinformationen sowie die Bereitstellungsnummer, die Blutentnahmeeinheit, das Verfallsdatum des Blutes und andere relevante Informationen.
1.4 RFID-Blutlagerungsmanagement
Bevor die Mitarbeiter die Blutbox mit dem Blutbeutel in den Kühlschrank stellen, gelangt der am Blutbeutel angebrachte RFID-Chip beim Passieren der intelligenten Tür in deren Lese- und Schreibbereich. Die Informationen des Chips werden ausgelesen, über eine Middleware gefiltert und in die Hintergrunddatenbank übertragen. Gleichzeitig zeigt das System Informationen wie Blutgruppe, Typ und Spezifikation auf dem LCD-Bildschirm der intelligenten Tür an. Anhand der angezeigten Informationen kann der Mitarbeiter die Richtigkeit der gespeicherten Daten überprüfen. Gleichzeitig werden die Lagerzeit, die Lagerart, die Person, die den Blutbeutel eingelagert hat, die Kühlschranknummer und weitere Informationen jedes Blutbeutels im RFID-Blutmanagementsystem gespeichert.
Das System gibt einen Ausgabebefehl aus und weist die Mitarbeiter an, sich zum vorgesehenen Bereich zu begeben und die angegebene Blutart, -spezifikation und -menge zu entnehmen. Während der Entnahme erfasst das System die Ausgabezeit, das Verfallsdatum des Blutes und weitere relevante Informationen. Die Reihenfolge der Blutausgabe wird vom System nach Auswertung dieser Informationen festgelegt. Um Überbestände und die Verschwendung abgelaufener Blutkonserven zu vermeiden, werden Blutkonserven mit identischen Spezifikationen nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out) ausgegeben. Bei zu testenden, nicht qualifizierten oder abgelaufenen Blutkonserven gibt das System durch die intelligente Lagertür ein akustisches Signal aus, um die Blutqualität zu gewährleisten.
1.5 Klinisches Blutmanagement mittels RFID
Vor der Transfusion scannt der Arzt das Armbandetikett des Patienten mit einem Handcomputer, um Name, Geschlecht und eventuelle Allergien gegen das Medikament zu bestätigen. Anschließend scannt er den RFID-Etikett des Blutbeutels, um Blutgruppe, Blutvolumen und weitere Informationen zu überprüfen. Patient und Blut werden dann auf Kompatibilität geprüft, um eine sichere Transfusion zu gewährleisten.
1.6 RFID-Blutverfolgungsmanagement
Scannen Sie den RFID-Etikett des Blutbeutels mit einem Hand- oder Desktop-Lesegerät. Anhand des RFID-Identifikationscodes rufen Sie die Datenbank des nationalen Blutinformationszentrums auf, um die Identitätsinformationen des Blutbeutels zu ermitteln. Mithilfe der ermittelten IP-Adresse rufen Sie die Datenbank des regionalen Blutinformationszentrums auf und finden dort weitere Informationen zum Blutbeutel. Anhand dieser Informationen können Sie den aktuellen Status des Blutbeutels einsehen: ob er in der Bibliothek gelagert, außerhalb der Bibliothek verwendet oder verdorben und entsorgt wurde. Im Falle einer Verwendung finden Sie außerdem alle Informationen zum Benutzer.
2. Systemvorteile
1) Genaue Bestandsaufnahme ohne Öffnen der Verpackung
2) Schnelle Lagerung von Blutkonserven in großen Mengen
3) Temperaturüberwachung und -aufzeichnung
4) Verbesserte Arbeitseffizienz
5) Verbesserung des Fälschungsschutzes für Blutetiketten
Veröffentlichungsdatum: 29. Juli 2024










